Solaranlagen vergleichen: geprüfte Fachbetriebe aus Ihrer Region

Bis zu drei kostenlose Angebote für Ihre Photovoltaik-Anlage – transparent gegenübergestellt, damit Sie Preis, Technik und Service in Ruhe abwägen können.

Stand: Februar 2026

Warum mehrere Angebote vergleichen?

Bei Photovoltaik lohnt der Vergleich besonders, weil die Preise für die gleiche Leistung deutlich schwanken. Für identisch dimensionierte Anlagen liegen die Angebote regionaler Fachbetriebe erfahrungsgemäß bis zu 30 Prozent auseinander – abhängig von Komponentenwahl, Auslastung des Betriebs und Montageaufwand. Wer nur ein einziges Angebot einholt, hat keinen Maßstab und zahlt im Zweifel drauf.

Über MeinHeimcheck beschreiben Sie Ihr Vorhaben einmal und erhalten bis zu drei Angebote geprüfter Fachbetriebe aus Ihrer Region – kostenlos und unverbindlich. Sie stellen Leistungsbeschreibung, Komponenten und Preis nebeneinander und entscheiden selbst, ob und mit wem Sie weitermachen. Eine Vermittlungsgebühr zahlen Sie nicht.

Was kostet eine Solaranlage 2026?

5 kWp · kompakt

6.000 – 9.000 €

10 kWp · Einfamilienhaus

12.000 – 16.000 €

15 kWp · großes Dach

18.000 – 24.000 €

Schlüsselfertige Anlagen kosten 2026 laut Marktdaten des Fraunhofer ISE rund 1.000 bis 1.800 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp) inklusive Planung und Montage. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 10 kWp ohne Speicher bedeutet das etwa 12.000 bis 16.000 Euro. Ein Batteriespeicher kommt mit rund 300 bis 800 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität hinzu.

Bemerkenswert: Die Module selbst machen nur etwa 15 bis 20 Prozent der Gesamtkosten aus. Der größere Teil entfällt auf Wechselrichter, Unterkonstruktion, Elektroarbeiten, Gerüst und Anmeldung. Genau bei diesen Nebenposten entstehen die größten Preisunterschiede zwischen Angeboten – ein weiterer Grund, mehrere Fachbetriebe zu vergleichen.

Lohnt sich das? Wirtschaftlichkeit & Eigenverbrauch

37 ct Eigenverbrauch 7,78 ct Einspeisung
Jede selbst genutzte Kilowattstunde ist rund fünfmal so wertvoll wie eine eingespeiste.

Ob sich eine Anlage rechnet, hängt vor allem vom Eigenverbrauch ab. Der Jahresertrag liegt je nach Ausrichtung und Region zwischen etwa 935 kWh/kWp im Norden und 1.280 kWh/kWp im Süden (Quelle: Fraunhofer ISE). Entscheidend ist aber, was Sie mit dem Strom tun: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom von rund 37 Cent. Für eingespeisten Strom gibt es dagegen nur die Einspeisevergütung von 7,78 Cent. Selbst genutzter Solarstrom ist damit rund fünfmal so wertvoll wie eingespeister.

Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch typischerweise bei 25 bis 35 Prozent, mit Speicher bei 60 bis 80 Prozent. Die Amortisation erreichen gut geplante Anlagen meist in 10 bis 15 Jahren. Bei einer Modullebensdauer von 30 bis 40 Jahren und Leistungsgarantien über meist 25 Jahre (rund 80 bis 85 Prozent Restleistung) produziert die Anlage danach noch viele Jahre günstigen Strom.

Förderung & Steuer 2026

Drei Rahmenbedingungen verbessern 2026 die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage:

  • Einspeisevergütung: Für neue Anlagen bis 10 kWp gelten laut Bundesnetzagentur (Stand Februar 2026) 7,78 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,34 ct/kWh bei Volleinspeisung, gültig bis 31. Juli 2026. Die Sätze sinken halbjährlich um 1 Prozent – der bei Inbetriebnahme geltende Satz ist danach aber 20 Jahre fest garantiert.
  • Null Prozent Mehrwertsteuer: Nach § 12 Abs. 3 UStG fällt seit 2023 unbefristet keine Umsatzsteuer auf Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp an – inklusive Module, Speicher und Montage.
  • KfW-Kredit 270: Über das KfW-Programm 270 gibt es einen zinsgünstigen Kredit (keinen Zuschuss) mit bis zu 100 Prozent Finanzierung. Wichtig: Der Antrag muss vor Vorhabenbeginn über die eigene Hausbank gestellt werden.

Ein Hinweis für Entscheider: Für 2027 ist eine EEG-Reform in der Diskussion, die die feste Vergütung für kleine Anlagen unter 25 kWp ab 2027 abschaffen könnte. Beschlossen ist das nicht. Wer seine Anlage jedoch bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich nach heutigem Stand die 20 Jahre feste Vergütung – ein sachliches Argument, den Vergleich nicht endlos aufzuschieben.

In 3 Schritten zum Vergleich

1Anfrage 2Vergleich 3Fachbetrieb
  1. Anfrage stellenObjekt, Dachfläche und Wünsche kurz beschreiben – die Kategorie Solaranlage ist vorausgewählt.
  2. Angebote vergleichenBis zu drei geprüfte Fachbetriebe melden sich mit konkreten Vorschlägen zu Technik und Preis.
  3. Fachbetrieb wählenPreis, Qualität und Service nebeneinander abwägen und in Ruhe entscheiden – ganz ohne Kaufzwang.

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Häufige Fragen

Wie viele Angebote erhalte ich?

In der Regel bis zu drei passende Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region, abgestimmt auf Ihr Projekt und Ihre Angaben im Fragebogen.

Ist der Vergleich wirklich kostenlos?

Ja. Für Sie entstehen keine Kosten und keine Vermittlungsgebühr. Die teilnehmenden Fachbetriebe tragen die Anbahnungskosten.

Wie groß sollte meine Solaranlage sein?

Als Faustwert gilt rund 1 kWp je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch, plus Reserve für Wärmepumpe oder E-Auto. Die genaue Dimensionierung übernimmt der Fachbetrieb.

Lohnt sich ein Batteriespeicher?

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch auf 60 bis 80 Prozent, kostet aber rund 300 bis 800 Euro je Kilowattstunde Kapazität. Ob er sich rechnet, zeigt eine Verbrauchssimulation des Fachbetriebs.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Die reine Montage dauert oft wenige Tage. Der Gesamtprozess inklusive Planung und Netzanschluss zieht sich je nach Netzbetreiber über mehrere Wochen bis Monate.

Bekomme ich noch die feste Einspeisevergütung?

Bei Inbetriebnahme bis zum 31. Dezember 2026 ist der zu diesem Zeitpunkt geltende Vergütungssatz nach aktuellem Stand 20 Jahre fest garantiert.

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